2. Kármán Konferenz an der RWTH Aachen University

21.02.2017

Die „Green Chemistry Horizon“ war die zweite Kármán Konferenz an der RWTH Aachen. Anfang Februar diskutierten über 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt im SuperC Forschungsergebnisse und Ideen für nachhaltige Produkte und Prozesse in der Chemie.

  Teilnehmerfoto Andreas Schmitter Teilnehmer der Kármán Konferenz “Green Chemistry Horizon”

Für die Entwicklung von modernen, nachhaltigen Prozessen für die chemische Industrie spielen die Prinzipien der "Green Chemistry" und die dafür erforderliche Kombination von natur- und ingenieurwissenschaft­licher Expertise eine besondere Rolle. Die Kármán Forschungskonferenzen tragen dazu bei, solche interdisziplinären Themen an der RWTH zu entwickeln und in einem hochkarätigen internationalen Umfeld zu positionieren. Nach Aussage zahlreicher Teilnehmer ist das den Veranstaltern Walter Leitner vom Lehrstuhl für Technische Chemie und Petrolchemie und André Bardow vom Lehrstuhl für Technische Thermodynamik hervorragend gelungen.

Philip Jessop von der Queen’s University in Kingston ist der führende kanadische Forscher zu Green Chemistry. “I like this conference and Walter made it so much more exciting. How many different ways you can make the world a better place, there are many answers, right. I am glad that we have this conference, I think the variety is wonderful.” Laut Carsten Bolm von der RWTH Aachen ist die Kármán Konferenz zu Green Chemistry eine hervorragende Idee „weil es ein sehr aktuelles Thema ist und weil es gelungen ist, hervorragende auswärtige Sprecher einzuladen, die hochinteressante aktuelle Chemie vorstellen.“ Für das Leit-Journal „Green Chemistry“ nahm Chef-Herausgeberin Anna Simpson von der Royal Society of Chemistry, Cambridge, an der Aachener Kármán Konferenz teil. “Such meetings are really important particularly for an area like Green Chemistry. You know it’s a philosophy not only a topic area. It helps change people’s thinking. Not just having the talks but also the discussions and the ability for exchange is really valuable.”